Knie- und Hüft-TEP. Gute Beweglichkeit für Sie dank Kooperation mit der LILIUM Klinik Frankfurt und Wiesbaden.
Nach wie vor steht in unserer Privatpraxis in Frankfurt Sachsenhausen der ganzheitliche Ansatz für Sie im Mittelpunkt. Bevor wir über eine Operation sprechen, schöpfen wir gemeinsam alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten aus, von der Physiotherapie über Injektionen bis hin zur Stoßwellentherapie. Doch manchmal ist die Arthrose in Knie oder Hüfte bereits so weit fortgeschritten, dass auch die beste konservative Therapie an ihre Grenzen stößt.
Für genau diesen Fall freuen wir uns, Ihnen einen sehr erfahrenen und spezialisierten Operationspartner vorstellen zu dürfen, Dr. med. Christoph Theis und die LILIUM Klinik mit ihren Standorten in Frankfurt am Airport und Wiesbaden. Gemeinsam begleiten wir Sie von der ersten Diagnose bis zur vollständigen Genesung nach Ihrer Knie- oder Hüft-TEP.
Was ist eine Totalendoprothese?
Eine Totalendoprothese (TEP) ist ein künstliches Gelenk, das ein durch Arthrose stark geschädigtes Gelenk vollständig ersetzt. Bei der Knie-TEP werden die abgenutzten Gelenkflächen des Kniegelenks (Gonarthrose) durch spezielle Implantate ersetzt, bei der Hüft-TEP übernehmen eine künstliche Hüftpfanne und ein künstlicher Hüftkopf die Funktion des durch Coxarthrose geschädigten Hüftgelenks. Unser Ziel ist es immer, Ihre Schmerzen dauerhaft zu lindern und Ihre Beweglichkeit im Alltag wiederherzustellen.
Wann kommt eine Knie- oder Hüft-TEP für Sie infrage?
Eine TEP ist niemals unsere erste Wahl. Wir betrachten sie als letzte Konsequenz, wenn alle anderen Wege vollständig ausgeschöpft sind. Zu den häufigsten Gründen zählen:
- eine fortgeschrittene Kniearthrose (Gonarthrose) oder Hüftarthrose (Coxarthrose),
- eine Hüftkopfnekrose,
- Frakturen im Hüftbereich oder
- ausgeprägte Fehlstellungen,
- wenn chronische Schmerzen und eine spürbar eingeschränkte Beweglichkeit Ihren Alltag trotz konsequenter konservativer Therapie (z. B. Physiotherapie, Hyaluronsäure– oder Kortisoninjektionen sowie entzündungshemmender Medikamente) weiterhin stark belasten.
Erst wenn wir gemeinsam mit Ihnen feststellen, dass diese Maßnahmen nicht mehr ausreichen, sprechen wir über die Möglichkeit einer Operation.
Welche Prothesenarten gibt es?
Je nachdem, wie stark Ihr Gelenk geschädigt ist, kommen unterschiedliche Prothesentypen infrage.
Bei der Knie-TEP unterscheiden wir:
- Teilprothese (Schlittenprothese), wenn lediglich ein Teil des Knorpels verschlissen ist,
- Totalendoprothese bei umfassendem Gelenkknorpelverschleiß,
- „small implants“ für einen isolierten Verschleiß im Kniescheibengelenk oder
- gekoppelte Prothesen, wenn die Bandstabilität nicht mehr ausreicht.
Bei der Hüft-TEP stehen Ihnen zur Verfügung:
- Kurzschaftprothesen, besonders knochensparend
- Geradschaftprothesen, bewährte klassische Bauweise
Beide Varianten bestehen meist aus einem Titanschaft mit Keramikkopf sowie einem Polyethylen- oder Keramikinlay.
Wie läuft die Operation ab?
Sowohl bei der Knie- als auch bei der Hüft-TEP setzt Dr. Theis in der LILIUM Klinik auf modernste, möglichst gelenkschonende Verfahren.
Bei der Knie-TEP erfolgt der Zugang über einen mittigen Hautschnitt zum Gelenk. Die Operation dauert etwa eineinhalb Stunden. Auch hier ist – abhängig von Ihrer Knochenqualität – sowohl eine Zementierung als auch eine zementfreie Press-fit-Verankerung möglich. Moderne Gleitpaarungen aus hochvernetztem Kunststoff und Metalllegierungen, teilweise mit innovativer Oxinium-Metallkeramik-Oberfläche, sorgen für eine hohe Verschleißfestigkeit.
Zementierte oder zementfreie Knieprothese – der Unterschied im Überblick
Zementierte Verankerung
Standardverfahren beim Knie
Vorteile
- sofortiger Halt und direkte Belastbarkeit nach der OP
- gute Langzeitergebnisse bei rund 95 % aller Knie-TEPs
Zu beachten
- bei einem späteren Prothesenwechsel muss der alte Zement aufwendig entfernt werden
- kann zusätzlichen Knochenverlust bei der Revision bedeuten
Zementfreie Press-fit-Verankerung
seltener eingesetzt als an der Hüfte
Vorteile
- Implantat verwächst über die aufgeraute Oberfläche fest mit dem Knochen
- kein Fremdmaterial wie Knochenzement im Gelenk
Zu beachten
- setzt eine gute Knochenqualität voraus
- Belastungsaufbau erfolgt schrittweise nach der OP
Verfahrenswahl: abhängig von Ihrer individuellen Knochenqualität Bundesweit: rund 95 % der Knie-TEPs werden zementiert implantiert
Bei der Hüft-TEP arbeitet er ausschließlich mit minimalinvasiven Zugängen von vorne. Dies ist die sogenannte AMIS- oder die ALMIS-Methode. Der Vorteil liegt dabei in der Schonung Ihrer Muskelstränge, der Reduzierung des Blutverlusts und dass im Nachgang Ihre Narbe klein bleibt. Der Eingriff dauert etwa eine Stunde und erfolgt unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie. Je nach Ihrem persönlichen Befund verankern wir die Prothese zementfrei oder zementiert.
Zementfreie oder zementierte Hüftprothese – der Unterschied im Überblick
Zementfreie Prothese
unsere bevorzugte Methode
Vorteile
- stabiles Einwachsen dank bioaktiver Beschichtung
- potenziell höhere Langlebigkeit durch natürliches Knochenwachstum
- erleichtert einen späteren Prothesenwechsel
- knochensparend, z. B. bei Kurzschaftprothesen
Zu beachten
- setzt eine ausreichend gute Knochenqualität voraus
- Belastung wird nach der OP schrittweise gesteigert
Zementierte Prothese
bei geringerer Knochendichte
Vorteile
- sofortige Stabilität, schnellere erste Mobilisierung
- auch bei geringerer Knochendichte möglich, z. B. bei Osteoporose
Zu beachten
- der Knochenzement kann sich mit den Jahren abbauen
- eine spätere Wechseloperation ist tendenziell aufwendiger
Einheilung: bei beiden Verfahren in der Regel nach 4–6 Wochen Haltbarkeit: moderne Implantate halten mindestens 20–25 Jahre
Wie sieht die Genesung nach der OP aus?
Nach Ihrer Knie-TEP bleiben Sie etwa 3 bis 4 Nächte in der Klinik. Danach folgt Ihre 3- bis 4-wöchige ambulante oder stationäre Reha. In den Alltag und zurück zur Arbeit schaffen es die meisten Patienten nach rund 6 Wochen. Nach etwa 12 Wochen können Sie mit gelenkschonendem Sport wie Radfahren oder Schwimmen beginnen. Die Beugefähigkeit erreicht in der Regel bis zu 120 Grad. Längeres Knien bleibt allerdings häufig schwierig.
Nach Ihrer Hüft-TEP verbringen Sie in der Regel 4 bis 5 Tage in der Klinik. Die gute Nachricht für Sie lautet: Wir mobilisieren Sie bereits am Operationstag. Die danach stattfindende Einheilungsphase dauert etwa 4 bis 6 Wochen. Moderaten Sport können Sie in der Regel nach 6 bis 12 Wochen wieder beginnen.
Moderne Implantate halten heute mindestens 20 bis 25 Jahre, für die meisten unserer Patientinnen und Patienten ein Leben lang.
Unsere neue Kooperation mit Dr. Theis und der LILIUM Klinik
Wir haben uns bewusst für eine Zusammenarbeit mit Dr. med. Christoph Theis entschieden. Als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie für Spezielle Orthopädische Chirurgie, Rheumatologie und Manuelle Medizin blickt er auf eine lange klinische Laufbahn zurück. Nach seinem Medizinstudium in Hamburg und Mainz und der Promotion 2006 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz war er zunächst an der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikleiter.
Von 2017 bis 2024 leitete er als Chefarzt die Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie am Bürgerhospital Frankfurt. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sowie der Deutschen Knie-Gesellschaft (DKG) und auf den Gelenkersatz an Schulter, Knie und Hüfte spezialisiert.
Operiert wird in der LILIUM Klinik, die inzwischen zwei Standorte bietet, den ursprünglichen Standort in Wiesbaden und den neueren Standort in Frankfurt am Airport. Beide Kliniken stehen für
- Patientenorientierung,
- moderne medizinische Ausstattung,
- erfahrene Spezialisten und
- kurze Wartezeiten.
Für Sie als Patientin oder Patient ändert sich dabei so wenig wie möglich. Diagnostik, Beratung und die gesamte Nachsorge bleiben weiterhin bei uns in der Privatpraxis Remy Ebner in Frankfurt Sachsenhausen. Lediglich die eigentliche Operation führt Dr. Theis in der LILIUM Klinik durch. So verbinden wir die vertraute, ganzheitliche Betreuung unserer Privatpraxis mit der spezialisierten operativen Expertise eines erfahrenen Gelenkchirurgen.
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Leiden Sie unter anhaltenden Knie- oder Hüftschmerzen und wissen nicht, ob eine Operation für Sie infrage kommt? Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Privatpraxis in Frankfurt Sachsenhausen. Wir untersuchen Sie ausführlich, besprechen mit Ihnen alle konservativen Möglichkeiten und stehen Ihnen auf dem Weg zu Dr. Theis und der LILIUM Klinik zur Seite.
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+49 (0)176 52 02 57 03
privatpraxis@remyebner.de
Sprechzeiten
Mo-Fr 8.00-18.30 Uhr und nach Vereinbarung
FAQs zur Knie- und Hüft-TEP. Sie fragen. Wir antworten.
Wie lange hält eine Knie- oder Hüftprothese?
Moderne Implantate sind sehr langlebig und halten in der Regel mindestens 20 bis 25 Jahre, für viele unserer Patienten ihr ganzes Leben.
Wann darf ich nach der OP wieder Sport treiben?
Nach der Hüft-TEP ist moderater Sport meist nach 6 bis 12 Wochen möglich, nach der Knie-TEP nach rund 12 Wochen. Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren eignen sich besonders gut für den Wiedereinstieg. Wir sprechen selbstverständlich den Beginn Ihrer Lieblingssportart persönlich mit Ihnen ab.
Wie lange dauert der Klinikaufenthalt?
Nach einer Hüft-TEP bleiben Sie etwa 4 bis 5 Tage in der Klinik, nach einer Knie-TEP etwa 3 bis 4 Nächte.
Übernimmt meine private Krankenversicherung die Kosten?
In der Regel werden Knie- und Hüft-TEP-Operationen von privaten Krankenversicherungen übernommen, wenn sie ärztlich verordnet und medizinisch notwendig sind. Bei aufwendigeren Eingriffen empfehlen wir Ihnen, vorab eine Kostenzusage bei Ihrer Krankenkasse einzuholen. Wir beraten Sie hierzu ausführlich.
Muss ich weiterhin zur Nachsorge in die Privatpraxis Remy Ebner kommen?
Ja. Die Nachsorge nach Ihrer Operation erfolgt weiterhin bei uns in der Privatpraxis Frankfurt Sachsenhausen. So behalten wir gemeinsam Ihren Heilungsverlauf im Blick.

Dr. Theis ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzweiterbildungen in Spezieller Orthopädischer Chirurgie, Rheumatologie und Manueller Medizin. Nach Stationen an der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt und als Chefarzt der Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie am Bürgerhospital Frankfurt führt er heute seine eigene Praxis in Wiesbaden-Nordenstadt und operiert in der LILIUM Klinik Frankfurt und Wiesbaden. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sowie der Deutschen Knie-Gesellschaft (DKG).
Über den Autor: Dr. Marc Ebner
Dr. med. Marc Ebner leitet als erfahrener Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie seit 2021 eine erfolgreiche Privatpraxis in Frankfurt mit seiner Frau Dr. med. Talea Ebner. Seine fundierte Ausbildung absolvierte er an der Universitätsklinik Frankfurt und der Hochtaunus Klinik in Bad Homburg. Dr. Ebner spezialisiert sich auf Orthopädie und Unfallchirurgie unter Einbezug innovativer Behandlungsmethoden, darunter Akupunktur und Stoßwellentherapie.
Bei ihm steht eine individuelle Patientenbetreuung im Zentrum seiner Arbeit. In seiner Frankfurter Privatpraxis kombiniert er modernste Medizintechnik mit einer patientenorientierten Versorgung, um den Beschränkungen der Kassenmedizin entgegenzuwirken und seinen Patienten eine optimierte, persönliche Behandlung zu bieten.